Verbesserung der Trinkwasserversorgung in Ecuador

Über das Projekt


In ländlichen Gebieten der Küste Ecuadors stellt die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ein großes Problem dar. Die ohnehin schon eingeschränkte Infrastruktur wurde im April 2016 durch ein schwerwiegendes Erdbeben weitreichend zerstört. Einige Mitglieder der Regionalgruppe Aachen waren während und nach dem Erdbeben im Land und haben sich als Freiwillige bei der Ersthilfe beteiligt. Die Not der Menschen vor Ort mitzuerleben hat sie dazu bewegt, das Projekt Ecuador 2017 ins Leben zu rufen, um einen Teil zur langfristigen Verbesserung der Trinkwasserversorgung beizutragen.

Wie ist die Situation vor Ort?

Nach einem Besuch zweier abgelegener ländlicher Dorfgemeinschaften im Jahr 2018 wurde deutlich, dass sich die Wasserversorgung nach wie vor in einem verheerenden Zustand befindet. Die Menschen haben kaum Anbindung an sauberes Trinkwasser, sondern versorgen sich durch verschmutzte Brunnen oder Oberflächengewässer. Diese können jahreszeitenbedingt sogar austrocken. Trinkwasser kann überteuert gekauft werden, die finanziellen Mittel hierzu fehlen jedoch vielen Familien. So kommt es vielerorts zu Wassermangel. Auch Infektionen wie Durchfallerkrankungen sind weit verbreitet. Diese können auf die mangelnde Wasserhygiene zurückzuführen sein. Daher besteht dringender Handlungsbedarf.

Was sind die Ziele unseres Projektes?

Unser Projektziel ist es, die Anwohner bei dem Aufbau einer langfristigen und autonomen Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu helfen. Hierzu soll Grundwasser gefördert oder Regenwasser gesammelt sowie gespeichert und dann durch ein Filtersystem aufbereitet werden. Um die Nachhaltigkeit unseres Projektes zu garantieren, wollen wir die zukünftigen Nutzer in die Planung und Konstruktion einbinden.

Wie wollen wir diese umsetzen?

Eine Ausreise zur Erkundung weiterer Parameter, wie beispielsweise dem genauen Verschmutzungszustand der bestehenden Wasserversorgung, steht im Sommersemester 2019 an. Im Zuge dessen können gegebenenfalls schon erste Referenzfilter aufgebaut werden, um die Wirkungsweise zu testen und die Annahme der Technologien innerhalb der Bevölkerung zu verbessern. Hierbei ist unsere Idee, in der gemeinsam genutzten Schule von Dorfgemeinschaften anzusetzen, um den Dorfnachwuchs mit der Filtertechnik vertraut zu machen. Wir hoffen, dass unser Konzept dadurch Anklang in möglichst vielen Familien findet. Zudem soll der Kontakt zu Anwohnern, Lokalregierung und möglichen Projektpartnern gepflegt und weiter ausgebaut werden.

Derzeit wird diese Ausreise geplant. Hierzu werden mögliche Technologien evaluiert und im Rahmen unserer Möglichkeiten gegebenenfalls auch ausprobiert. Zudem werden finanzielle Mittel gesammelt und Kontakte vor Ort geknüpft. Wir organisieren also nicht nur die technische Umsetzung, sondern auch den Aufenthalt, die Öffentlichkeitsarbeit und das Fundraising.

Wie kann ich helfen?

Für die Umsetzung der Ausreise und die weiteren Schritte sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Tragen auch Sie einen Teil dazu bei, die Trinkwasserversorgung der Menschen in Ecuador langfristig zu verbessern, indem Sie unser Projekt mit einer Spende fördern. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!
Information

Projektleitung

Paul Grünefeld


Regionalgruppen

  • Aachen

Projektmitglieder

Elias Kufeld
Fabian Hahn
Kevin Krause
Linda Wolf
Luis Cisneros
Max Mörsfelder
Paul Grünefeld
Pierre Lassl
Sophie Kraudszun
Stephan Zimmer
Wiebke Hoberg
Wiebke Wiessner

Projektkategorie

      Wasser

Zeitraum

August 2017 - heute

Projektphase

laufend


Aktuelles

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