Generatorwartung in ghanaischen Krankenhäusern

Über das Projekt

Die Stromversorgung in ghanaischen Krankenhäusern ist aufgrund der Instabilität des nationalen Netzes nicht dauerhaft gewährleistet. In diesem Projekt versuchen wir uns der darauß entstehenden Problematik in vier und später 13 Krankenhäusern anzunehmen.

Alle Krankenhäuser des Landes, sowie auch manche Privatpersonen, überbrücken die häufigen und teils langen Stromausfälle mit Generatoren. Das feucht-heiße Klima, mangelnde Ersatzteile sowie eine unvollständige Ausbildung in der Generatorwartung führen zu hohem Verschleiß, Leitungsabfall und Unzuverlässigkeit dieser. Eine Tatsache, die für ein Krankenhaus mit Intensivstation und Operationssälen fatale Folgen haben kann. Die Stromausfälle treten unangekündigt auf, wichtige Geräte müssen über Batterieinstallationen zeitweise mit Strom versorgt werden und bei der Rückkehr des nationnalen Netzes entstehen Überschneidungen, die den Generatoren schaden können. Des weiteren sind die Generatoren meist zu klein ausgelegt und daher dauerhaft Überlastet. In Kombination mit mangelnder Wartung sind Überhitzungen häufig und beschleunigen den Verschleiß.

In Kooperation mit den GRVD ( German Rotary Volunteer Doctors) nehmen wir uns in diesem Einsatz der Problematik systematisch an. Zusammen mit einem deutschen Techniker und ghanaischen TeoG-Mitgliedern werden wir in vier Krankenhäusern eine Analyse der exakten Probleme und Arbeitsroutinen durchführen, um genaue Handlungsmöglichkeiten zu erkunden und zu entwickeln. Mit den Technikern vor Ort können anschließend Fortbildungen und Verbesserungen durchgeführt werden. Die verbesserte Wissenslage und bessere Nutzung der Generatorkapazitäten vermindern der Verschleiß und verlängern die Laufzeit. Auch Probleme der Leistungsüberlastung und Erstatzeilversorgung werden in Augenschein genommen. Um uns dieser anzunehmen wird durch unsere ghanaischen Mitlgieder eine intensive Suche nach verlässlichen Quellen druchgeführt.

Langfristig zielt diese Initiative darauf ab, in allen 13 von den GRVD unterstützten Krankenhäusern in Ghana die Abläufe und das Equipment zu standardisieren um einen Austausch untereinander zu ermöglichen. Ebenfalls fördern wir die Fortbildung unserer ghanaischen Vereinsmitglieder, die so als Ansprechpartner vor Ort direkte und schnelle Hilfe und Unterstützung zur Verfügung stellen können.

Frei nach unserem Motto - wir machen uns überflüssig - wollen wir durch Wissenstransfer und die Stärkung lokaler Sturkturen, die Krankenhäuser und ihre Techniker von unserer Hilfe und direkten Unterstützung unabhängig machen. Autakie in den Krankenhäusern untereinander und eine gute Kooperation mit unseren Mitglieder vor Ort sollen ein sich selbst tragendes System bilden, um teure, zeitaufwändige und klimawandelfördernde Flüge zu vermeiden.

Vielen Dank für ihr Interesse für unser Projekt! Unser Team wird während der Projektumsetzung regelmäßig Neuigkeiten und Entwicklungen auf dieser Seite veröffenltichen und sie visuel mit Bildern untermalen.

Arne Bruns-
Projektleitung
Information

Projektleitung

arne.bruns


Regionalgruppen

  • Erlangen

Projektmitglieder

Implementation Team:
Arne Bruns
Maja Veigel
Heiko Blumschein
Samuel Elijah Osei Yaw

Backoffice:
Annika Fenn
Timo Meinderink
Andreas Vierling

Projektkategorie

      Bildung

Zeitraum

August 2017 - heute

Projektphase

laufend


Aktuelles

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