Entsorgung biomedizinischer Abfälle eines Krankenhausausenpostens in Nepal

Über das Projekt

Problematik
In Nepal wird infektiöser Krankenhausmüll häufig in Gruben geworfen, mit brennbaren Flüssigkeiten übergossen und angezündet. Die so erzeugten Temperaturen reichen nicht, um den Müll vollständig zu sterilisieren. Meist verbleiben unverbrannte Abfallreste. Diese werden durch freilaufende Tiere und Wind rund um die Gruben verteilt. Regen spühlt Keime und Bakterien ins Grundwasser. Durch diese infektiösen Verunreinigungen steigt das Ansteckungsrisiko für Patienten, Personal, Besucher und Nachbarn betroffener Krankenhäuser. Technik ohne Grenzen (TeoG) möchte dieser Problematik entgegentreten.

Projektinhalt
Basierend auf Wissen und Kontakten aus dem Vorgängerprojekt (Entsorgung biomedizinischer Abfälle an drei Krankenhäusern in Nepal) wird in diesem Projekt ein Müllverbrennungsöfen am Krankenhausausenposten in Bolde errichtet. Es handelt sich um einen bewährter Zweikammerofen. Durch die beiden Brennkammern sowie dem ca. 5m hohen Schornstein können nachweislich dauerhafte Verbrennungstemperaturen von über 800°C (Spitzentemperaturen bis zu 1050°C) erreicht werden. Hierdurch ist eine sichere Dekontaminierung des Mülls gewährleistet, die Bildung von Ruß und toxischen Gasen wird minimiert (Dioxin-Fenster zwischen 300°C und 600°C) und das Müllvolumen wird erheblich verringert. Ein anschließendes Vergraben der Asche ist gefahrlos möglich. Verbrennungsraten von ca. 15kg/h pro Ofen werden erreicht.

Das Projekt wird im März 2019 von Henning Risse und Arne Bruns durchgeführt und wir freue uns euch auf dieser Seite auf dem Laufenden zu halten!

Stay posted!
Information

Spendenstatus

100%


Projektleitung

arne.bruns


Regionalgruppen

  • Erlangen

Projektmitglieder

Henning Risse
Lukas Köferl
Jonas Böhm

Projektkategorie

      Müll

Zeitraum

Februar 2019 - heute

Projektphase

laufend


Aktuelles

23.02. Ankunft in Nepal

image

23.02. Ankunft in Nepal

Nachdem die Reise mit einem verspäteten Bus Richtung Nürnberger Flughafen losging, liefen die beiden Flüge reibungslos ab. Nach einer gefühlten Ewigkeit bedingt durch Pech bei der Wahl der Schlangen für die Visabeantragung, könnten wir dann doch noch in Nepal…