Regenerierung eines Bohrlochs, Akrofrom (Ghana)

Über das Projekt

Stand der Dinge

Akrofrom ist eine Gemeinde mit ca. 7000 Einwohnern und liegt in der Nähe eines verunreinigten Bachlaufs, aus dem die Bewohner bisher ihren Wasserbedarf hauptsächlich decken. Zudem existieren sechs Bohrlöcher, die von der ghanaischen Regierung in den neunziger Jahren gebaut worden sind. Diese funktionieren aufgrund vernachlässigter Wartung nicht mehr und wegen fehlender Finanzgrundlagen für Reparaturen war keine Instandhaltung möglich.

Umsatzplan

Nun wurde vom Ältestenrat und den Mitgliedern des Wasser-Komitees vorgeschlagen, eines der Bohrlöcher zu regenerieren und mit einer neuen elektrischen Pumpe zu versehen. Dieses Bohrloch liegt zentral in der Dorfmitte, sodass es erheblich zur Verbesserung der Situation beitragen würde. Außerdem muss ein neues, stabileres Gerüst für die Speichertanks gebaut werden. Auf längere Sicht ist der Aufbau eines Rohrsystems geplant, damit auch an anderen Stellen des Dorfes Wasser zur Verfügung steht. Die Finanzierung des Brunnenausbaus und die weitere Instandhaltung sollen zukünftig durch einen kleinen Geldbetrag für das vom Brunnen geholte Wasser erfolgen. Die Realisierung der Brunnenregenerierung ist für diesen Sommer geplant, sobald durch das laufende Fundraising und weitere Spenden die finanziellen Mittel vorhanden sind.

Weitere Projektansätze

Wasserversorgung an der Primary School

Die Wasserversorgung ist hier unzureichend, weshalb ein Projekt mit einer umfassenden Schulung zum Thema Hygiene und der Installation von Handwaschbecken möglich wäre. Außerdem wurde von der Schulleitung der Bau eines Brunnens vorgeschlagen. Eine andere Idee zur Wasserversorgung ist der Bau eines Regenwassersystems mit umfassender Filterung und hygienischer Speicherung des Wassers in luftdichten Zementzisternen.

Verbesserung der Hygienesituation an der Senior High School

Die Schule verfügt über eine relativ gute Wasserversorgung, jedoch stehen für die knapp 1500 Schüler nur zehn Toiletten zur Verfügung. Es wäre hilfreich, ein neues Toilettensystem (möglichst mit Spülung) zu bauen, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu verhindern und die Wartezeiten zu verkürzen.

Müllentsorgung

Der Müll wird im Moment größtenteils im hinteren Schulgelände auf freien Flächen oder in Gruben entsorgt. Zu diesem Thema wurde an beiden Schulen während der Vorerkunden schon jeweils eine Schulstunde abgehalten, um den Zusammenhang zwischen Wassernutzung und Müllentsorgung zu verdeutlichen. Außerdem wurden Möglichkeiten zur umweltverträglichen Müllentsorgung vorgestellt. Hierfür wird an einer Kooperation mit einer Recyclingfirma gearbeitet, um an diese den gesammelten Kunststoffmüll zu verkaufen.
Information

Spendenstatus

100%


Projektleitung



Regionalgruppen

  • Bayreuth

Projektkategorie

      Wasser

Zeitraum

Januar 2014 - Januar 2014

Projektphase

abgeschlossen


Aktuelles

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